SOLIDWORKS in der 3DEXPERIENCE Plattform parametrisieren
So verteilen Sie zentrale SOLIDWORKS-Einstellungen plattformweit an Ihre User
Sie möchten bestimmte SOLIDWORKS -Systemoptionen zentral definieren und diese automatisch für alle User in Ihrer 3DEXPERIENCE Plattform bereitstellen? In diesem Technical Tip zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Einstellungen einmal festlegen und zuverlässig unternehmensweit anwenden können – inklusive Passwortschutz und Userinformationen.
Warum die Parametrisierung von SOLIDWORKS in 3DEXPERIENCE Sinn macht
Gerade in mittelständischen Unternehmen mit mehreren CAD-Usern kann es schnell unübersichtlich werden, wenn jede Person ihre SOLIDWORKS-Umgebung individuell konfiguriert. Das führt nicht nur zu inkonsistenten Ergebnissen, sondern kann auch die Zusammenarbeit und Kompatibilität beeinträchtigen. Die Parametrisierung über die 3DEXPERIENCE Plattform stellt sicher, dass alle mit den gleichen validierten Einstellungen arbeiten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. In SOLIDWORKS über Extras –> Optionen –> Systemoption: Nehmen Sie die erforderlichen Einstellungen vor

2. Verwenden Sie das Hilfsprogramm: „sldSettingsAdmin.exe“
Letzteres befindet sich im Standardinstallationsverzeichnis: C:Program FilesDassault SystemesSOLIDWORKS 3DEXPERIENCESOLIDWORKS
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3. Vorbereitung der Datei, die in 3DEXPERIENCE importiert werden soll

Sie können das Hilfsprogramm sowohl zum Erstellen der Settings-Datei als auch zum späteren Einsatz verwenden.
Hier werden wir die Datei erstellen, also verwenden wir die erste Option „Standard-Optionsset“ und dann „Weiter“.
Auf der nächsten Seite können Sie nun speichern, welche Optionen Sie speichern möchten.
In zwei Spalten mit Kontrollkästchen können Sie auswählen, welche Optionen angewendet werden sollen und welche angewendeten Optionen gesperrt werden sollen, damit sie von den Usern nicht geändert werden können.
Sie müssen jedes der Menüs, die Sie speichern möchten, durchgehen, von „Allgemein“ bis „Meldungen/Fehler/Warnungen“.

Wenn User in der SOLIDWORKS Software auf das Dialogfeld Systemoptionen zugreifen, werden gesperrte Optionen mit einem
Je nach Option müssen Sie eventuell zusätzliche Einstellungen für das Menü angeben.

Zum Abschluss des Verfahrens können Sie auswählen, ob Sie diese Optionen beim ersten Start von SOLIDWORKS durch einen User oder bei jedem Start implementieren möchten, auch ob die Anpassungen zur gleichen Zeit gelten sollen.

Wenn Optionen gesperrt wurden, müssen Sie Ihren Namen und eine E-Mail-Adresse angeben.
Die SOLIDWORKS Software zeigt diese Informationen in einer QuickInfo an, wenn User die Maus über eine gesperrte Option bewegen.
Sie können den Usern auch erlauben, gesperrte Optionen zu überschreiben. In diesem Fall müssen Sie ein Passwort angeben, das Sie den Usern zur Verfügung stellen können.
Wählen Sie dann „Speichern“, um eine .sldsettings-Datei zu erzeugen.

4. Die Datei sldsettings in 3DEXPERIENCE importieren
Melden Sie sich als Administrator an und gehen Sie von „Platform Management“ zu „Content“ zu „Collaborative Spaces Configuration Center“ zu „CAD Collaboration“.
Wählen Sie „Solidworks“ aus und gehen Sie dann in das Menü „Einstellungen“.
Unten auf der Seite finden Sie unter „Ressourcen“ das Menü „CAD Settings“.
Importieren Sie Ihre zuvor erzeugte sldsettings-Datei und klicken Sie auf „Anwenden“.
Vergessen Sie nicht, den „Cache neu zu laden“ über das Menü „Einsatz der Konfiguration“.
Zentrale SOLIDWORKS-Parametrisierung über 3DEXPERIENCE spart Zeit und Nerven
Mit der richtigen Vorgehensweise können Sie nicht nur Ihre SOLIDWORKS-Umgebung standardisieren, sondern auch langfristig die Qualität und Effizienz Ihrer CAD-Prozesse verbessern. Die Kombination aus Parametrisierung, Zugriffssteuerung und zentralem Rollout über 3DEXPERIENCE bietet einen echten Mehrwert für Unternehmen, die professionell und teamorientiert mit SOLIDWORKS arbeiten.








